Wintersonett


Im Frost erstarrt die Welt in kaltem Glanz,
Die Felder ruhen still, wie ausgemalt.
Kein Laut, kein Hauch, kein ferner Widerhall,
Nur Schnee, der funkelt wie ein Sternentanz.

Der Schritt ist schwer, die Zeit erscheint gefroren,
Kein Pfad führt weiter, alles liegt verschneit.
Doch ahnt mein Herz in dieser weißen Zeit,
Ein neuer Morgen wird aus Nacht geboren.

Was schläft, erwacht; was ruht, wird neu entsteh’n
Und jede Flocke flüstert still das Wort:
Wo Schnee jetzt liegt, wird bald es Leben geben.

So schreite ich, vom Winter fest umarmt,
Mein Blick enteilt, mein Wunsch von Hoffnung warm,
Ein Neubeginn zieht mich ganz sacht hinfort.


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