Das Jahr erwacht
Ein Schleier fällt, die Nacht entfleucht, Am Horizont ein gold'nes Schimmern. Die Zeit, ein Strom, der leise seufzt: Hinaus, wo ferne Sterne flimmern. Das neue Jahr, ein zarter Traum, Geboren aus des Schleiers Schoß, Es streckt sich wie ein junger Baum, Sein Haupt noch Dunst und Schatten bloß. In stillen Rätseln webt es fort, Ein Ruf, der keine Antwort kennt. Noch flüchtig lockt des Schicksals Wort, Ein Stern, der in der Ferne brennt. Copyright 2026. All Rights Reserved (Texte und Fotografie